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Wie stand die New Yorker Kolonie zur Sklaverei?

New York (damals New Netherland) war eine der ersten Kolonien in Nordamerika, die die Sklaverei legalisierte. 1626 importierte die Niederländische Westindien-Kompanie die ersten afrikanischen Sklaven in die Kolonie. Diese Sklaven wurden hauptsächlich als Arbeiter auf Bauernhöfen und Plantagen eingesetzt. 1664 übernahmen die Engländer die Kontrolle über New Netherland und benannten es in New York um. Die Engländer importierten weiterhin Sklaven und Ende des 17. Jahrhunderts gab es über 4.000 Sklaven in der Kolonie.

Die Einführung der Sklaverei wurde von der Mehrheit der weißen New Yorker unterstützt. Sie argumentierten, dass die Sklaverei für den wirtschaftlichen Wohlstand der Kolonie notwendig sei. Sie glaubten auch, dass die Afrikaner den Weißen unterlegen seien und dass die Sklaverei eine Möglichkeit sei, sie zu zivilisieren.

Es gab jedoch einige Leute in New York, die gegen die Sklaverei waren. Zu diesen Menschen gehörten religiöse Führer, Intellektuelle und freie Schwarze. Sie argumentierten, dass die Sklaverei moralisch falsch sei und gegen die Grundsätze des Christentums verstoße. Sie wiesen auch darauf hin, dass Sklaverei wirtschaftlich nicht notwendig sei und die Kolonie auch ohne sie gedeihen könne.

Die Debatte über die Sklaverei in New York dauerte das ganze 18. Jahrhundert an. Im Jahr 1799 verabschiedete der Landtag ein Gesetz zur schrittweisen Emanzipation, das schließlich der Sklaverei im Staat ein Ende gesetzt hätte. Das Gesetz wurde jedoch durch eine Volksabstimmung im Jahr 1801 aufgehoben. Im Jahr 1827 verabschiedete der Gesetzgeber ein neues Emanzipationsgesetz, das die verbliebenen Sklaven im Staat schrittweise freiließ. Die letzten Sklaven in New York wurden 1841 befreit.

Die Institution der Sklaverei hatte tiefgreifende Auswirkungen auf New York. Es prägte die Wirtschaft, Politik und soziale Struktur des Staates. Es hinterließ auch ein Erbe von Rassismus und Diskriminierung, das bis heute anhält.

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