Die protestantische Reformation begann in Deutschland im Jahr 1517 mit Luthers 95 Thesen. Luther argumentierte, dass die Praxis der katholischen Kirche, Ablässe zu verkaufen (die es den Menschen ermöglichte, Vergebung für Sünden zu kaufen), korrupt und unbiblisch sei. Er lehnte auch die katholische Transsubstantiationslehre ab, die besagt, dass das in der Eucharistie verwendete Brot und der Wein zum eigentlichen Leib und Blut Jesu Christi werden.
Luthers Lehren verbreiteten sich schnell in ganz Europa. Mitte des 16. Jahrhunderts war der Protestantismus in vielen Teilen Nord- und Westeuropas zur vorherrschenden Religion geworden. Die protestantische Reformation führte zu einer Reihe von Kriegen, darunter dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), der den Tod von Millionen Menschen zur Folge hatte.
Heute gibt es weltweit über 800 Millionen Protestanten. Protestanten bilden eine vielfältige Gruppe, darunter Lutheraner, Calvinisten, Anglikaner, Methodisten, Baptisten, Pfingstler und viele andere. Trotz ihrer Unterschiede teilen die Protestanten den gemeinsamen Glauben an die Bibel als alleinige Autorität für Glauben und Praxis.
Hier sind einige der wichtigsten Überzeugungen der Protestanten:
- Die Bibel ist die einzige unfehlbare Quelle religiöser Wahrheit. Protestanten lehnen die katholische Tradition ab, sich bei der Auslegung der Bibel auf mündliche Überlieferungen und die Autorität des Papstes zu verlassen. Sie glauben, dass die Bibel klar genug ist, um von jedem einzelnen Gläubigen verstanden zu werden.
- Die Erlösung geschieht allein durch den Glauben. Protestanten glauben, dass Menschen durch den Glauben an Jesus Christus von der Sünde gerettet werden, unabhängig von allen Werken, die sie tun. Sie lehnen die katholische Lehre vom Fegefeuer ab, die besagt, dass sich Menschen durch gute Werke den Weg in den Himmel verdienen können.
- Alle Gläubigen sind Priester. Protestanten glauben, dass alle Christen direkten Zugang zu Gott haben und keine Priester oder andere religiöse Mittler benötigen, die für sie beten.
- Die Kirche ist eine Gemeinschaft von Gläubigen. Protestanten glauben, dass die Kirche kein physisches Gebäude oder eine Organisation ist, sondern eine Gemeinschaft von Gläubigen, die durch den Glauben an Jesus Christus vereint sind.
Der Protestantismus hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Welt:
- Es führte zur Entwicklung der modernen Demokratie. Die protestantische Betonung der Beziehung des Einzelnen zu Gott und die Ablehnung der Autorität des Papstes ebneten den Weg für den Aufstieg der Demokratie und der Rechte des Einzelnen.
- Es führte zur Verbreitung der Bildung. Die Protestanten glaubten, dass jeder in der Lage sein sollte, die Bibel selbst zu lesen, was zu einem dramatischen Anstieg der Alphabetisierungsraten in protestantischen Ländern führte.
- Es führte zum Aufstieg des Kapitalismus. Die protestantische Betonung von harter Arbeit und Sparsamkeit trug zur Entwicklung des Kapitalismus und der industriellen Revolution bei.
Der Protestantismus ist eine vielfältige und dynamische Glaubenstradition, die auch heute noch die Welt prägt.
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