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Warum gilt die Atacama-Wüste als einer der trockensten Orte der Welt?

Die Atacama-Wüste gilt aufgrund ihrer einzigartigen geografischen Lage und atmosphärischen Bedingungen als einer der trockensten Orte der Welt:

1. Regenschatteneffekt:Die Atacama-Wüste liegt an der Westküste Südamerikas am Pazifischen Ozean. Die parallel zur Küste verlaufenden Anden erzeugen einen „Regenschatten“-Effekt. Da die vorherrschenden Winde vom Pazifischen Ozean Feuchtigkeit in Richtung des Kontinents tragen, werden sie gezwungen, über den Anden aufzusteigen, wo die Feuchtigkeit kondensiert und als Niederschlag auf der Luvseite (Osthänge) der Berge fällt. Wenn die Luft die Atacama-Wüste auf der Leeseite (Westhänge) erreicht, ist sie deutlich trockener, was zu minimalen Niederschlägen in der Region führt.

2. Kalter Humboldtstrom:Der Humboldtstrom, eine kalte Meeresströmung, die entlang der Westküste Südamerikas nach Norden fließt, trägt zusätzlich zur Trockenheit der Atacama-Wüste bei. Das kalte Wasser des Humboldtstroms kühlt die Luft über ihnen ab, wodurch die Luft stabiler wird und die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass es zu Niederschlägen kommt. Die stabile Luftmasse hemmt die Bildung von Wolken und Niederschlägen, was zu trockenen Bedingungen in der Atacama-Wüste führt.

3. Abklingende Luftmassen:Die Atacama-Wüste liegt in einer Region, in der absteigende Luftströme, sogenannte absinkende Luftmassen, vorherrschen. Diese absteigenden Luftmassen sind Teil der globalen atmosphärischen Zirkulationsmuster, bei denen die Luft als Teil der atmosphärischen Zirkulationsmuster absinkt. Diese sinkende Luft erwärmt sich beim Absinken, verringert ihre relative Luftfeuchtigkeit und unterdrückt die Wolkenbildung. Das Fehlen aufsteigender Luftströmungen und feuchtigkeitsführender Wolken trägt zusätzlich zur extremen Trockenheit der Wüste bei.

4. Hochdrucksystem:Die Atacama-Wüste wird häufig von einem semipermanenten Hochdrucksystem im südöstlichen Pazifischen Ozean beeinflusst. Dieses Hochdrucksystem schafft stabile atmosphärische Bedingungen, verhindert die Bildung feuchtigkeitsbeladener Wolken und bringt Regen in die Region. Der anhaltende Hochdruck verhindert auch das Eindringen von Wettersystemen, die möglicherweise Niederschläge in das Gebiet bringen und zu längeren Trockenperioden führen könnten.

Aufgrund dieser kombinierten geografischen und atmosphärischen Faktoren fällt in der Atacama-Wüste das ganze Jahr über extrem wenig Niederschlag, was sie zu einem der trockensten Orte der Erde macht. In einigen Gebieten gibt es Jahre oder sogar Jahrzehnte ohne messbare Niederschläge.

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