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Was sind einige historische Fakten über die Mission San Carlos Borromeo del Rio Carmelo?

Mission San Carlos Borromeo del río Carmelo ist eine spanische Mission in Carmel-by-the-Sea, Vereinigte Staaten. Hier einige historische Fakten dazu:

1. Einrichtung :Die Mission San Carlos Borromeo del río Carmelo wurde am 3. Juni 1770 vom spanischen Entdecker Gaspar de Portola und dem Franziskanermönch Junípero Serra gegründet. Es ist nach Mission San Diego die zweite Mission, die in Alta California gegründet wurde.

2. Standort :Die Mission liegt auf der Monterey-Halbinsel mit Blick auf den Pazifischen Ozean und den Carmel River. Seine Lage war von strategischer Bedeutung, da es einen sicheren Hafen für Schiffe und einen einfachen Zugang zum Landesinneren Kaliforniens bot.

3. Zweck :Die Mission San Carlos Borromeo diente mehreren Zwecken. Es war ein religiöser Außenposten für die Bekehrung der amerikanischen Ureinwohner zum Christentum, eine Militärbasis zur Verteidigung gegen ausländische Mächte und ein landwirtschaftliches Zentrum zur Unterstützung der Missionsgemeinschaft.

4. Indianerpopulationen :Die Mission interagierte zunächst mit dem indigenen Volk der Ohlone, das in der Gegend lebte. Im Laufe der Zeit gerieten auch andere indianische Gruppen wie die Esselen und Salinan unter den Einfluss der Mission.

5. Missionsarbeit :Die Mission spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Katholizismus unter den amerikanischen Ureinwohnern. Franziskanermönche nutzten verschiedene Methoden zur Evangelisierung, darunter das Unterrichten der spanischen Sprache, die Einführung europäischer Bräuche und Technologien und den Aufbau von Missionsstrukturen.

6. Landwirtschaftlicher Erfolg :Mission San Carlos Borromeo erzielte beachtliche Erfolge in der Landwirtschaft. Das fruchtbare Land und das günstige Klima ermöglichten es der Mission, eine Vielzahl von Feldfrüchten anzubauen, darunter Weizen, Mais und Gemüse. Diese landwirtschaftlichen Produkte versorgten die Missionsgemeinschaft und trugen zur lokalen Wirtschaft bei.

7. Säkularisierung :Im Jahr 1834 verabschiedete die mexikanische Regierung das Säkularisierungsgesetz, das zur Entfernung von Franziskanermönchen aus der Mission führte. Das Land und die Grundstücke der Mission wurden an Privatpersonen verteilt, und der Betrieb der Mission ging zurück.

8. Wiederherstellung :Im späten 18. Jahrhundert wurde die Mission unter der Leitung von Pater Doroteo Ambrois restauriert. Die Missionsgebäude wurden repariert, rekonstruiert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute ist Mission San Carlos Borromeo eine aktive katholische Gemeinde und ein nationales historisches Wahrzeichen, das die Geschichte der spanischen Kolonialisierung in Kalifornien bewahrt.

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