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Wie beeinflussen Meeresbecken das Gezeitenmuster?

Die Form und Konfiguration von Meeresbecken hat erheblichen Einfluss auf die Gezeitenmuster, indem sie die Ausbreitung und Verstärkung von Flutwellen beeinflusst. Hier sind einige wichtige Möglichkeiten, wie Meeresbecken die Gezeitenmuster beeinflussen:

1. Küstenkonfiguration:Die Form der Küstenlinien und das Vorhandensein von Buchten, Golfen und Flussmündungen können den Gezeitenhub verstärken oder dämpfen. Beispielsweise können trichterförmige Buchten oder Flussmündungen den Tidenhub verstärken, was zu höherem Hochwasser und niedrigerem Niedrigwasser führt.

2. Kontinentalschelfs:Die Breite und Neigung der Kontinentalschelfs spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Gezeitenmuster. Flache und sanft abfallende Kontinentalschelfs ermöglichen eine langsamere Ausbreitung der Flutwellen und eine zunehmende Höhe, was zu größeren Tidenhubs führt. Umgekehrt führen steile und schmale Kontinentalschelfs dazu, dass Gezeitenwellen ihre Energie schneller abbauen, was zu kleineren Tidenhubs führt.

3. Ozeanische Resonanzen:Ozeanbecken haben natürliche Resonanzfrequenzen, die Flutwellen verstärken oder abschwächen können. Wenn die Periode einer ankommenden Flutwelle mit der Resonanzfrequenz eines bestimmten Meeresbeckens übereinstimmt, wird die Flutwelle verstärkt, was zu außergewöhnlich hohen Gezeiten führt. Dieses Phänomen wird als Gezeitenresonanz bezeichnet.

4. Coriolis-Effekt:Der Coriolis-Effekt, der durch die Erdrotation entsteht, beeinflusst die Richtung und Ausbreitung von Flutwellen. Auf der Nordhalbkugel lenkt der Coriolis-Effekt Gezeitenwellen nach rechts ab, während er sie auf der Südhalbkugel nach links ablenkt. Diese Ablenkung trägt zur Bildung amphidromer Punkte bei, das sind Punkte, an denen der Tidenhub Null ist und die Flut um sie herum rotiert.

5. Verstärkung und Interferenz:Während sich Flutwellen über Meeresbecken bewegen, können sie miteinander interagieren, was zu konstruktiver oder destruktiver Interferenz führt. Konstruktive Interferenz entsteht, wenn zwei oder mehr Flutwellen phasengleich an einem bestimmten Ort ankommen, was zu höheren Tidenhubs führt. Destruktive Interferenzen treten auf, wenn Flutwellen phasenverschoben ankommen, was zu geringeren Tidenhubs führt.

Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Meeresbecken, Küstenkonfigurationen und der Ausbreitung von Gezeitenwellen führen weltweit zu unterschiedlichen Gezeitenmustern. In einigen Regionen kommt es zu hohen Gezeitenschwankungen, während in anderen relativ geringe Gezeitenschwankungen auftreten. Das Verständnis des Einflusses von Meeresbecken auf Gezeitenmuster ist für die Vorhersage des Gezeitenverhaltens, die Gestaltung der Küsteninfrastruktur und die Untersuchung von Küstenprozessen von entscheidender Bedeutung.

Südpazifik
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