Ethische Bedenken:
- Die LTCA wurde mit der Absicht gegründet, den Koboldmaki zu schützen, es wurde jedoch argumentiert, dass die Bedingungen, unter denen Koboldmakis gehalten werden, ihrem Wohlergehen nicht förderlich sind. Tarsier sind kleine, nachtaktive Tiere, die zum Gedeihen einen natürlichen Lebensraum mit Bäumen und Vegetation benötigen. Wenn sie in geschlossenen Räumen ohne ausreichend Laub gehalten werden, kann dies zu Stress, Ängsten und einer Verschlechterung ihrer Lebensqualität führen.
Begrenzter Platz:
- Die LTCA ist relativ klein, was es für Kobolde schwierig macht, sich frei zu bewegen und ihrem natürlichen Verhalten nachzugehen. Diese Eingrenzung kann negative Auswirkungen auf ihre körperliche Gesundheit, ihre geistige Stimulation und ihr allgemeines Wohlbefinden haben.
Enger Kontakt mit Menschen:
- Tarsier sind sensible Tiere, die durch menschliche Interaktion leicht gestresst werden können. Die unmittelbare Nähe von Besuchern im LTCA kann ihr natürliches Verhalten stören und zu Stress führen. Das Berühren, Halten oder Fotografieren mit Blitzlicht kann das Unbehagen noch verstärken und diesen empfindlichen Tieren möglicherweise schaden.
Fehlinformationen:
– Die LTCA wurde dafür kritisiert, dass sie irreführende Informationen über Koboldmakis und ihren Erhaltungszustand liefert. Einige Besucher äußerten Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und Transparenz der in der Einrichtung präsentierten Lehrmaterialien. Fehlinformationen können echte Schutzbemühungen untergraben und ein falsches Verständnis über diese Tiere hervorrufen.
Alternative Konservierungsmethoden:
- Erhaltungsbemühungen sollten das Wohlergehen und das langfristige Überleben der Koboldmakis in ihren natürlichen Lebensräumen in den Vordergrund stellen. Es gibt andere verantwortungsvolle und ethische Möglichkeiten, den Schutz des Koboldmakis zu unterstützen, beispielsweise Initiativen, die sich auf den Schutz von Lebensräumen, Forschung, Bildung und die Beteiligung der Gemeinschaft konzentrieren.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ist es wichtig, die Tourismuspraktiken des Loboc Tarsier Conservation Area und ihre Auswirkungen auf das Wohlergehen der Tarsier kritisch zu bewerten. Ethischer und verantwortungsvoller Tourismus sollte darauf abzielen, Schäden an Wildtieren zu minimieren und der Erhaltung ihrer natürlichen Lebensräume Vorrang einzuräumen.
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