Bedeutung:
Der Begriff „Interahamwe“ bedeutet in der Kinyarwanda-Sprache grob „diejenigen, die zusammenstehen“ oder „diejenigen, die gemeinsam angreifen“. Sie wurde ursprünglich in den 1970er Jahren als Jugendflügel der damals regierenden politischen Partei National Revolutionary Movement for Development (MRND) gegründet.
Hintergrund:
Die Interahamwe entstand aus der Rwandan Patriotic Front (RPF), einer Tutsi-Rebellengruppe, die gegen die von Hutu dominierte Regierung kämpfte. Als Reaktion darauf organisierten und bewaffneten die extremistischen Elemente der Hutu die Interahamwe, um der RPF entgegenzuwirken und die Interessen der Hutu zu schützen. Im Laufe der Zeit übernahm die Gruppe eine radikale und extremistische Ideologie, die auf der ethnischen Identität der Hutu und Anti-Tutsi-Gefühlen basierte.
Organisation und Struktur:
Die Interahamwe war keine formal organisierte Militäreinheit, sondern ein locker strukturiertes Netzwerk von Hutu-Milizen. Sie operierte in Zellen und Einheiten im ganzen Land und ihre Mitgliederzahl variierte im Laufe der Zeit. Die Miliz bestand hauptsächlich aus jungen Hutu-Männern, von denen viele aus Schulen, Universitäten und ländlichen Gemeinden rekrutiert wurden.
Rolle beim Völkermord in Ruanda:
Während des Völkermords in Ruanda im Jahr 1994 spielten die Interahamwe eine zentrale und berüchtigte Rolle bei der Durchführung von Massakern und Gräueltaten gegen Tutsi-Zivilisten. Sie waren für weit verbreitete Tötungen, Folterungen, Vergewaltigungen und die Zerstörung von Tutsi-Eigentum verantwortlich. Die Interahamwe arbeitete mit anderen extremistischen Hutu-Gruppen und Regierungstruppen zusammen und erhielt Unterstützung und Unterstützung von hochrangigen Beamten.
Waffen und Taktiken:
Die Interahamwe waren oft schlecht bewaffnet und verwendeten hauptsächlich Macheten, Knüppel, landwirtschaftliche Geräte und gelegentlich Schusswaffen. Sie wandten brutale Taktiken an und richteten sich gegen Tutsi-Einzelpersonen und -Familien. Ihre Massaker waren von extremer Gewalt und der Absicht gekennzeichnet, die Tutsi-Bevölkerung auszulöschen.
Rolle nach dem Völkermord:
Nach dem Ende des Völkermords in Ruanda und der Niederlage der extremistischen Hutu-Regierung zerstreute sich die Interahamwe. Einige Mitglieder flohen aus dem Land, andere tauchten unter. Die Ideologie und Handlungen der Gruppe werden weithin als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord verurteilt.
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