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Wie war das Leben der verschiedenen Menschen im kolonialen Singapur vor dem Zweiten Weltkrieg?

Chinesisch

Die Chinesen waren die größte ethnische Gruppe im kolonialen Singapur und machten über 75 % der Bevölkerung aus. Die Mehrheit der chinesischen Einwanderer stammte aus den südlichen Provinzen Chinas wie Guangdong und Fujian. Sie waren größtenteils männlich und arbeiteten in verschiedenen Berufen, darunter Kulis, Arbeiter und Kaufleute. Chinesische Frauen waren oft als Hausangestellte oder Prostituierte beschäftigt.

Das Leben der Chinesen im kolonialen Singapur war oft schwierig. Die meisten von ihnen lebten in überfüllten Slums und mussten lange Stunden für niedrige Löhne arbeiten. Viele chinesische Einwanderer wurden auch von den Briten und anderen ethnischen Gruppen diskriminiert.

Malaysier

Die Malaien waren die zweitgrößte ethnische Gruppe im kolonialen Singapur und machten etwa 15 % der Bevölkerung aus. Die Mehrheit der Malaysier war auf der Malaiischen Halbinsel beheimatet und überwiegend Muslime. Malaysier waren traditionell in der Landwirtschaft, Fischerei und im Handel beschäftigt.

Auch das Leben der Malaysier im kolonialen Singapur war schwierig. Sie wurden von Briten und Chinesen diskriminiert und ihnen wurde oft der Zugang zu Bildung und anderen Möglichkeiten verwehrt. Viele Malaysier lebten zudem in Armut und waren oft nicht in der Lage, sich das Nötigste zu leisten.

Indianer

Die Inder waren die drittgrößte ethnische Gruppe im kolonialen Singapur und machten etwa 5 % der Bevölkerung aus. Die Mehrheit der Inder stammte aus Südindien und war überwiegend Hindus oder Muslime. Inder waren in einer Vielzahl von Berufen beschäftigt, unter anderem als Kulis, Arbeiter und Kaufleute.

Auch das Leben der Indianer im kolonialen Singapur war schwierig. Sie wurden von den Briten und anderen ethnischen Gruppen diskriminiert und ihnen wurde oft der Zugang zu Bildung und anderen Möglichkeiten verwehrt. Viele Inder lebten zudem in Armut und waren oft nicht in der Lage, sich das Nötigste zu leisten.

Europäer

Die Europäer waren im kolonialen Singapur eine kleine Minderheit und machten nur etwa 1 % der Bevölkerung aus. Die Mehrheit der Europäer waren Briten und sie hatten die meiste Macht in der Kolonie. Die Europäer waren in einer Vielzahl von Berufen beschäftigt, unter anderem als Regierungsbeamte, Kaufleute und Plantagenbesitzer.

Das Leben der Europäer im kolonialen Singapur war viel komfortabler als das der anderen ethnischen Gruppen. Sie lebten in geräumigen Häusern und hatten Zugang zu bester Bildung und anderen Möglichkeiten. Außerdem hatten die Europäer einen viel höheren Lebensstandard als die anderen ethnischen Gruppen.

Südpazifik
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