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Wie wirkt sich das Klima auf die Landwirte in Botswana aus?

Wie sich das Klima auf Landwirte in Botswana auswirkt

Botswana ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika, der an Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe grenzt. Das Klima ist halbtrocken und der größte Teil des Landes ist von der Kalahari-Wüste bedeckt. Die Landwirtschaft ist in Botswana ein wichtiger Wirtschaftszweig und das Land ist besonders für seine Rindfleischproduktion bekannt. Der Klimawandel stellt jedoch eine erhebliche Bedrohung für den Agrarsektor Botswanas dar.

Erhöhte Temperaturen

Eine der offensichtlichsten Auswirkungen des Klimawandels sind steigende Temperaturen. In Botswana sind die Temperaturen in den letzten 50 Jahren durchschnittlich um 1 Grad Celsius gestiegen, und es wird erwartet, dass sie bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere 1 bis 2 Grad Celsius steigen werden. Diese steigenden Temperaturen erschweren das Wachstum von Nutzpflanzen und können auch zu Dürre und Wasserknappheit führen.

Dürre

Dürren kommen in Botswana häufig vor und werden aufgrund des Klimawandels immer häufiger und schwerwiegender. Dürren können Ernten schädigen, Vieh töten und zu Nahrungsmittelknappheit führen. Die jüngste Dürre in Botswana ereignete sich in den Jahren 2015 und 2016 und führte zu großflächigen Ernteausfällen und Viehverlusten.

Wasserknappheit

Wasser ist für die Landwirtschaft lebensnotwendig und der Klimawandel führt zu einer Verknappung der Wasserressourcen. Der Limpopo-Fluss, der durch Botswana fließt, verzeichnet aufgrund des Klimawandels sinkende Wasserstände. Dies erschwert den Landwirten die Bewässerung ihrer Pflanzen und kann auch zu Wasserknappheit für Trink- und andere Zwecke führen.

Vermehrte Schädlings- und Krankheitsausbrüche

Der Klimawandel führt auch zu vermehrten Schädlings- und Krankheitsausbrüchen. Diese Schädlinge und Krankheiten können Ernten und Nutztiere schädigen und den Landwirten den Nahrungsmittelanbau erschweren. Zu den häufigsten Schädlingen und Krankheiten in Botswana gehören Heerwürmer, Heuschrecken und die Maul- und Klauenseuche.

Auswirkungen auf Landwirte

Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Landwirte in Botswana. Steigende Temperaturen, Dürren, Wasserknappheit und zunehmende Schädlings- und Krankheitsausbrüche machen es für Landwirte schwieriger, Nahrungsmittel anzubauen und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Viele Landwirte sind gezwungen, ihre Höfe aufzugeben, und diejenigen, die noch übrig sind, haben Mühe, über die Runden zu kommen.

Antwort der Regierung

Die Regierung Botswanas ist sich der Herausforderungen bewusst, die der Klimawandel für den Agrarsektor mit sich bringt, und ergreift Maßnahmen, um diese zu bewältigen. Die Regierung investiert in Bewässerungsinfrastruktur, dürreresistente Pflanzen sowie Maßnahmen zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung. Die Regierung arbeitet auch daran, Landwirte über den Klimawandel und die Anpassung ihrer Praktiken aufzuklären.

Vor uns liegende Herausforderungen

Der Klimawandel ist eine ernste Herausforderung für den Agrarsektor Botswanas, die Regierung ist jedoch entschlossen, ihn anzugehen. Durch Investitionen in Anpassungsmaßnahmen und Aufklärung der Landwirte kann die Regierung den Landwirten helfen, mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen und weiterhin Lebensmittel für das Land zu produzieren.

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